100 Euro für ein neues Konto. 50 Euro für eine Kreditkarte. Ein Depot mit Neukundenbonus. Klingt erstmal gut – bis die Frage kommt: „Zerschieße ich mir damit eigentlich meine SCHUFA?“
Genau diese Frage begegnet mir bei Bonusaktionen ständig. Und ganz ehrlich: Rund um SCHUFA und Bonität wird erstaunlich viel Halbwissen weitergereicht. Ein „SCHUFA-Eintrag“ wird mit einem Negativmerkmal gleichgesetzt, Debitkarten werden mit Kreditkarten verwechselt und bei jedem Depot heißt es entweder pauschal „SCHUFA-frei“ oder „bloß nicht eröffnen“.
Bei Gratis-Geier beschäftige ich mich regelmäßig mit Neukundenaktionen, Konten, Depots, Cashback und anderen Bonus-Deals. Für mich gehört deshalb nicht nur dazu, die Prämie zu nennen. Man sollte auch verstehen, was man überhaupt abschließt und welche Folgen das haben kann.
Das Wichtigste zur SCHUFA in 30 Sekunden
- Die SCHUFA ist keine Behörde, sondern eine private Wirtschaftsauskunftei.
- Seit März 2026 gibt es einen neuen Score zwischen 100 und 999 Punkten.
- Eine Kontoeröffnung ist nicht automatisch ein negativer SCHUFA-Eintrag.
- Neue Girokonten und Kreditkarten beziehungsweise Anfragen können den Score trotzdem beeinflussen.
- Mehrere passende Anfragen und Abschlüsse innerhalb von 28 Tagen werden beim entsprechenden Kriterium nur einmal gezählt.
- Tagesgeldkonten und Verrechnungskonten von Wertpapierdepots spielen bei diesem Girokonto-/Kreditkarten-Kriterium keine Rolle.
- Debit- und Prepaidkarten zählen dort nicht wie Kreditkarten mit Kreditrahmen.
- Den eigenen SCHUFA-Score kannst du kostenlos digital einsehen.
„SCHUFA-relevant“ und „negativer SCHUFA-Eintrag“ sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Ein ordentlich geführtes Girokonto kann bei der SCHUFA gespeichert sein, ohne dass du deshalb ein Negativmerkmal hast.
Über bonify kannst du deinen aktuellen SCHUFA-Score nach der Identifikation kostenlos einsehen und später wieder prüfen.
SCHUFA-Score kostenlos prüfen* *Affiliate-Link: Bei einer Registrierung über diesen Link kann ich eine Provision erhalten. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.Inhaltsverzeichnis
- Was ist die SCHUFA?
- Welche Daten kennt die SCHUFA?
- Der neue SCHUFA-Score 2026
- Die 12 Score-Kriterien
- Girokonto & SCHUFA
- Ist eine Kontoeröffnung negativ?
- Kreditkarten, Debit & Prepaid
- Depot & SCHUFA
- Identitätsprüfung
- Tagesgeld & SCHUFA
- Handy, Rechnung & Ratenzahlung
- Bonus-Deals & Bonität
- Was heißt „SCHUFA-frei“?
- Score kostenlos prüfen
- Fehlerhafte Einträge
- Löschfristen
- SCHUFA-Score verbessern
- Mein Bonus-Deal-Check
- Häufige Fragen
Was ist die SCHUFA überhaupt?
SCHUFA steht ursprünglich für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Vereinfacht gesagt versucht die SCHUFA einzuschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommt.
Wenn eine Bank dir Geld leiht, einen Dispokredit einräumt oder eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen bereitstellt, trägt sie ein finanzielles Risiko. Auch Händler, Telekommunikationsunternehmen oder andere Anbieter können unter bestimmten Voraussetzungen deine Bonität prüfen.
Wichtig: Die Entscheidung über einen Vertrag trifft nicht die SCHUFA. Der jeweilige Anbieter entscheidet selbst und kann zusätzlich eigene Daten und Kriterien berücksichtigen.
Welche Daten kennt die SCHUFA über mich?
Ein hartnäckiger Mythos ist, dass die SCHUFA praktisch dein komplettes finanzielles Leben kennt. So funktioniert es nicht.
Zu den gespeicherten Informationen können beispielsweise gehören:
- Name, Geburtsdatum sowie aktuelle und frühere Anschriften
- Girokonten und Kreditkarten
- Ratenkredite, Leasingverträge und bestimmte Finanzierungen
- Bürgschaften
- Zahlungsstörungen
- Informationen aus öffentlichen Schuldner- oder Insolvenzverzeichnissen
Einkommen und Vermögen gehören dagegen nicht einfach zu den Daten, anhand derer die SCHUFA ihren Score berechnet. Eine Bank kann dein Einkommen bei einer eigenen Kreditentscheidung natürlich trotzdem berücksichtigen – zum Beispiel, weil du es im Antrag angibst.
Der neue SCHUFA-Score seit 2026
Seit dem 17. März 2026 gibt es den neuen SCHUFA-Score. Er liegt auf einer Skala von 100 bis 999 Punkten. Je höher der Wert, desto besser wird die Bonität auf Basis der bei der SCHUFA gespeicherten Daten eingeschätzt.
Bei offenen Zahlungsstörungen wird unter bestimmten Voraussetzungen kein Score berechnet. Und auch wichtig: Ein bestimmter Punktestand bedeutet nicht automatisch, dass eine Bank dich annimmt oder ablehnt. Unternehmen treffen ihre Entscheidung selbst.
Für Unternehmen läuft bei der Einführung des neuen Scores eine Übergangsphase bis Ende 2028. Deshalb sollte man nicht so tun, als würde heute schon jede einzelne Bonitätsentscheidung nur nach diesem einen neuen Punktwert getroffen.
Diese 12 Faktoren beeinflussen den neuen SCHUFA-Score
Die große Neuerung: Die SCHUFA macht die Kriterien des neuen Scores transparent. Für die Berechnung sind zwölf Punkte relevant:
Und spätestens hier wird es für Bonusjäger interessant. Denn nicht jeder Deal ist für den Score gleich relevant – und eine hohe Prämie sagt überhaupt nichts darüber aus, was im Hintergrund passiert.
Verschlechtern neue Girokonten den SCHUFA-Score?
Sie können Einfluss haben. Aber „neues Konto = schlechter SCHUFA-Eintrag“ ist trotzdem falsch.
Beim neuen Score betrachtet die SCHUFA unter anderem, wie viele Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten es innerhalb der vergangenen zwölf Monate gab.
| Anfragen/Abschlüsse | Punkte in diesem Kriterium |
|---|---|
| Keine | 117 Punkte |
| Eine | 82 Punkte |
| Zwei | 44 Punkte |
| Drei oder mehr | 0 Punkte |
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass dein kompletter SCHUFA-Score auf null fällt, wenn du drei Konten eröffnest. Es betrifft nur eines der zwölf Kriterien.
Die 28-Tage-Regel
Mehrere passende Anfragen und Abschlüsse innerhalb von 28 Tagen werden bei diesem Kriterium nur einmal gezählt. Das soll unter anderem verhindern, dass ein zeitlich gebündelter Vergleich von Bankprodukten mehrfach durchschlägt.
Das ist kein Freifahrtschein für zehn neue Konten auf einmal. Anbieter können eigene Bonitätsmodelle und zusätzliche Informationen nutzen. Außerdem ist nicht jede Produktkombination identisch.
Ist eine Kontoeröffnung ein negativer SCHUFA-Eintrag?
Nein.
Ein neues Girokonto kann bei der SCHUFA gespeichert werden und in die Bonitätsberechnung einfließen. Das macht es aber noch lange nicht zu einem Negativmerkmal.
Echte negative Informationen können beispielsweise mit nicht erfüllten Zahlungsverpflichtungen zusammenhängen, wenn die rechtlichen Voraussetzungen für eine Meldung erfüllt sind. Ein ordentlich geführtes Konto ist etwas völlig anderes.
Wenn irgendwo dramatisch steht „Du bekommst dafür einen SCHUFA-Eintrag!“, fehlt meistens die halbe Erklärung. Entscheidend ist: Welche Information wird gespeichert – und ist sie negativ oder nicht?
Kreditkarten, Debitkarten & SCHUFA: Nicht alles ist dasselbe
Beim neuen Score zählen beim entsprechenden Kriterium nur Kreditkarten mit Kreditrahmen als Kreditkarte. Dort räumt dir die Bank einen Verfügungsrahmen ein.
Debitkarte
Bei einer Debitkarte wird eine Zahlung normalerweise direkt beziehungsweise zeitnah von deinem Konto abgebucht. Sie wird bei diesem Score-Kriterium nicht wie eine klassische Kreditkarte mit Kreditrahmen behandelt.
Prepaid-Karte
Bei einer Prepaid-Karte kannst du grundsätzlich nur Guthaben verwenden, das vorher aufgeladen wurde. Auch sie zählt beim entsprechenden Kriterium nicht wie eine Kreditkarte mit Kreditrahmen.
Aber: Wenn du zusammen mit einer Debitkarte ein neues Girokonto eröffnest, kann natürlich wiederum das Girokonto relevant sein. Deshalb immer das komplette Produkt anschauen und nicht nur die Karte.
Depot eröffnen: Was hat das mit der SCHUFA zu tun?
Für Bonusaktionen ist das besonders interessant: Ein Wertpapierdepot ist nicht dasselbe wie ein Girokonto oder eine Kreditkarte.
Verrechnungskonten für Wertpapierdepots spielen laut SCHUFA beim Kriterium zu neuen Girokonten und Kreditkarten keine Rolle. Das kann Depot-Bonusaktionen interessant machen, weil dort nicht automatisch dieselbe Score-Logik greift wie bei einem neuen Girokonto.
Trotzdem würde ich nie pauschal jedes Depot mit „SCHUFA-frei“ bewerben. Ich prüfe lieber:
- Was wird genau eröffnet?
- Gibt es zusätzlich ein Girokonto?
- Wird ein Kreditrahmen eingeräumt?
- Gibt es eine Bonitätsanfrage?
- Findet lediglich eine Identitätsprüfung statt?
- Was steht tatsächlich in den Bedingungen des Anbieters?
Erst verstehen, was abgeschlossen wird. Danach kann man seriös sagen, wie interessant eine Prämie wirklich ist. Eine fette Bonuszahl allein ist keine Produktanalyse.
Identitätsprüfung ist nicht automatisch Bonitätsprüfung
Bei Banken und vielen Finanzprodukten muss deine Identität überprüft werden – etwa per eID, VideoIdent, PostIdent oder einem vergleichbaren Verfahren.
Eine Identitätsprüfung bedeutet aber nicht automatisch, dass deine Kreditwürdigkeit negativ bewertet oder „belastet“ wird. Im neuen Score ist eine bestätigte Identität sogar ein eigenes Kriterium.
Heißt: Nur weil irgendwo die SCHUFA beziehungsweise eine Identitätsinformation auftaucht, folgt daraus nicht automatisch „schlechter Score“.
Sind Tagesgeldkonten SCHUFA-relevant?
Tagesgeldkonten spielen beim neuen Score-Kriterium zu Anfragen und Abschlüssen von Girokonten und Kreditkarten keine Rolle.
Das ist für Bonus- und Zinsaktionen interessant. Trotzdem gilt auch hier: Manche Angebote bestehen aus mehreren Produkten. Deshalb nicht nur auf die Überschrift „Tagesgeld“ schauen, sondern prüfen, was beim konkreten Anbieter tatsächlich eröffnet wird.
Kauf auf Rechnung, Handyvertrag und Ratenzahlung: Auch das kann relevant sein
Bonitätsanfragen kommen nicht nur von Banken. Der neue Score enthält auch ein Kriterium für Anfragen außerhalb des Bankenbereichs, zum Beispiel aus:
- Onlinehandel
- Telekommunikation
- bestimmten Finanz- und Dienstleistungen
- Rechnungskäufen
- Ratenzahlungen
Auch bei diesem Kriterium werden mehrere entsprechende Anfragen innerhalb von 28 Tagen nur einmal gezählt. Ob ein Unternehmen überhaupt eine Bonitätsanfrage stellt, entscheidet es selbst.
Kann man mit Bonus-Deals seinen SCHUFA-Score ruinieren?
Ich würde weder Panik machen noch das Thema kleinreden.
Eine vernünftig ausgewählte Bonusaktion zerstört nicht automatisch deine Bonität. Genauso unseriös wäre aber die Behauptung, beliebig viele Girokonten, Kreditkarten und Finanzprodukte hätten grundsätzlich keinerlei Einfluss.
Genau deshalb ist mein Ansatz bei Gratis-Geier nicht: „Da sind 100 Euro – klick einfach.“ Interessant ist für mich ein Deal erst dann, wenn Prämie, Aufwand, Bedingungen und Produkt zusammenpassen.
Ein 100-Euro-Bonus kann stark sein. Wenn du dafür aber fünf unnötige Verträge verwalten musst oder Bedingungen nicht verstehst, wird aus dem vermeintlichen No-Brainer ziemlich schnell unnötiger Ballast.
Wann ist ein Bonus-Deal wirklich „SCHUFA-frei“?
Mit dem Begriff wäre ich vorsichtig. Im Marketing wird „SCHUFA-frei“ teilweise so breit verwendet, dass am Ende keiner mehr weiß, was damit konkret gemeint ist.
Die besseren Fragen sind:
- Wird eine Bonitätsanfrage gestellt?
- Wird ein Vertrag an die SCHUFA gemeldet?
- Gibt es einen Kredit oder Kreditrahmen?
- Handelt es sich nur um eine Identitätsprüfung?
- Welches konkrete Produkt wird eröffnet?
Genau diese Unterschiede versuche ich bei Bonusaktionen sauber zu benennen. Nicht nur: „Hier gibt es Geld.“ Sondern auch: „Das musst du dafür tun – und das solltest du vorher wissen.“
Wie sieht dein eigener SCHUFA-Score eigentlich aus?
Über bonify kannst du deinen SCHUFA-Score nach erfolgreicher Identifikation kostenlos online einsehen. Der große Vorteil: Du kannst später erneut nachschauen und bekommst nicht nur irgendeinen frei erfundenen „Bonitätswert“, sondern einen Einblick in deine SCHUFA-Daten.
Je nach Identifikation stehen dort außerdem weitere Informationen wie hinterlegte Vertragsdaten, Einträge oder Bonitätsanfragen zur Verfügung.
*Affiliate-Link: Bei einer Registrierung über diesen Link kann ich eine Provision erhalten. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.Alternative: Datenkopie nach Art. 15 DSGVO
Zusätzlich kannst du bei der SCHUFA eine kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO anfordern beziehungsweise deine gespeicherten Daten über den SCHUFA-Account einsehen. Die Datenkopie ist für dich persönlich gedacht und sollte nicht einfach komplett an Vermieter oder andere Dritte weitergegeben werden.
Falsche SCHUFA-Daten gefunden? Nicht einfach akzeptieren
Fehler können passieren. Wenn ein längst beendeter Vertrag noch falsch hinterlegt ist oder andere Informationen offensichtlich nicht stimmen, kannst du eine Berichtigung beziehungsweise Löschung fehlerhafter Daten verlangen.
Genau deshalb finde ich es sinnvoll, die eigenen Daten gelegentlich zu kontrollieren. Nicht aus SCHUFA-Paranoia – sondern weil Unternehmen Bonitätsentscheidungen teilweise auf diesen Informationen aufbauen.
Wie lange bleiben Daten bei der SCHUFA gespeichert?
Die Speicherfrist hängt von der jeweiligen Information ab. Einige wichtige Beispiele:
| Information | Grundsätzliche Speicherfrist |
|---|---|
| Störungsfrei erledigte Kredite | 3 Jahre nach Erledigung |
| (Kredit-)Anfragen | 12 Monate |
| Störungsfreie Girokonten / Kreditkarten | Unmittelbar nach gemeldeter Beendigung bzw. Kündigung |
| Verbraucher-/Insolvenzverfahren | Grundsätzlich 6 Monate nach Beendigung |
| Restschuldbefreiung | Grundsätzlich 6 Monate nach Erteilung |
Für einzelne Datentypen gelten weitere Besonderheiten. Wenn es bei dir um einen konkreten Eintrag geht, würde ich deshalb immer die aktuell gültige Speicherregel für genau diesen Datentyp prüfen.
SCHUFA-Score verbessern: Was wirklich sinnvoll ist
Ich würde meinen Alltag nicht komplett nach irgendeinem Punktesystem ausrichten. Ein paar Dinge sind aber ziemlich logisch – und decken sich mit den Empfehlungen der SCHUFA.
1. Rechnungen und Raten pünktlich bezahlen
Das ist der wichtigste Punkt. Ein paar Punkte wegen eines neuen Bankprodukts sind eine Sache. Echte Zahlungsstörungen sind eine völlig andere Liga.
2. Nicht wahllos Bankprodukte eröffnen
Gerade bei Bonusaktionen: Nicht jede kleine Prämie rechtfertigt ein weiteres Konto oder eine weitere Kreditkarte. Der Bonus sollte den Aufwand wirklich wert sein.
3. Alte Verträge nicht grundlos kündigen
Das Alter bestehender Bankverträge und Kreditkarten ist Bestandteil des neuen Scores. Eine lange störungsfreie Vertragsbeziehung kann deshalb positiv sein.
4. Eigene Daten regelmäßig prüfen
Fehlerhafte Informationen kann man nur korrigieren lassen, wenn man sie bemerkt. Ein gelegentlicher Blick auf die hinterlegten Daten ist deshalb sinnvoll.
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5. Neuverträge zeitlich bewusst planen
Passende Anfragen und Abschlüsse innerhalb der 28-Tage-Regel werden beim entsprechenden Kriterium gebündelt. Das ist gut zu wissen, wenn ohnehin ein Wechsel oder Vergleich ansteht.
6. Keinen Kredit nur für einen besseren Score aufnehmen
Bitte keinen Kredit abschließen, nur weil irgendein Internet-Ratgeber daraus einen „SCHUFA-Hack“ macht. Ein Kredit ist eine echte finanzielle Verpflichtung und kein Punktespiel.
Mein Bonus-Deal-Check
Wenn ich eine Bonusaktion interessant finde, schaue ich nicht nur auf die Zahl hinter dem Eurozeichen. Für mich sind fünf Fragen entscheidend:
So prüfe ich Finanz- und Bonusaktionen
Wie hoch ist der Bonus tatsächlich und wann wird er ausgezahlt?
Geldeingang, Käufe, Mindestumsatz, Sparplan, Depotübertrag oder andere Bedingungen?
Girokonto, Kreditkarte, Depot, Tagesgeld oder ein echtes Kreditprodukt?
Bonitätsanfrage, Vertragsmeldung, Kreditrahmen oder lediglich Identitätsprüfung?
100 Euro für wenige klare Schritte können stark sein. 10 Euro für monatelanges Vertragschaos eher nicht.
Du willst nicht jeden Bonus selbst auseinandernehmen?
Auf der Startseite findest du meine aktuellen Bonusaktionen, Cashback-Funde und Spartipps. Ich versuche dort genau die Punkte herauszufiltern, die vor einem Abschluss wirklich wichtig sind.
Aktuelle Gratis-Geier-Funde ansehen →Häufige Fragen zu SCHUFA und Bonität
Ist ein SCHUFA-Eintrag automatisch schlecht?
Nein. Die SCHUFA speichert auch Informationen zu ordnungsgemäß geführten Verträgen und Bankverbindungen. Ein gespeicherter Vertrag ist nicht automatisch ein Negativmerkmal.
Verschlechtert jedes neue Girokonto meinen SCHUFA-Score?
Nicht automatisch. Anfragen und Abschlüsse von Girokonten und Kreditkarten innerhalb der vergangenen zwölf Monate sind aber eines der Kriterien des neuen Scores. Deshalb würde ich nicht wahllos Konten nur wegen kleiner Prämien eröffnen.
Ist ein Depot SCHUFA-frei?
Das lässt sich nicht pauschal für jeden Anbieter beantworten. Verrechnungskonten von Wertpapierdepots spielen beim Score-Kriterium zu Girokonten und Kreditkarten keine Rolle. Trotzdem sollte man immer prüfen, welche Produkte und Prüfungen beim konkreten Anbieter dazugehören.
Hat eine Debitkarte Auswirkungen wie eine Kreditkarte?
Eine Debitkarte zählt beim entsprechenden Kriterium nicht wie eine Kreditkarte mit Kreditrahmen. Wird mit der Debitkarte aber gleichzeitig ein neues Girokonto eröffnet, kann das Girokonto relevant sein.
Kann ich meinen SCHUFA-Score kostenlos sehen?
Ja. Der neue SCHUFA-Score kann kostenlos digital eingesehen werden. Über bonify kannst du ihn nach erfolgreicher Identifikation ebenfalls kostenlos abrufen und später erneut prüfen.
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Kennt die SCHUFA mein Einkommen?
Einkommen gehört nicht zu den Informationen, anhand derer die SCHUFA ihren Score berechnet. Eine Bank kann dein Einkommen bei ihrer eigenen Entscheidung trotzdem zusätzlich berücksichtigen.
Wie viele Girokonten darf ich haben?
Es gibt keine allgemeine gesetzliche Höchstzahl. Viele neue Anfragen und Abschlüsse innerhalb kurzer Zeit können für die Bonitätsbewertung aber relevant sein.
Was ist besser: „SCHUFA-frei“ oder „SCHUFA-neutral“?
Beide Begriffe werden im Marketing ziemlich locker benutzt. Wichtiger ist die konkrete Frage: Gibt es eine Bonitätsabfrage? Wird ein Vertrag gemeldet? Gibt es einen Kreditrahmen? Oder findet nur eine Identitätsprüfung statt?
Mein Fazit: SCHUFA verstehen statt Angst davor haben
Die SCHUFA ist weder ein mysteriöses Punktesystem, das man um jeden Preis austricksen muss, noch sollte man das Thema komplett ignorieren.
Gerade wenn du häufiger Bonusaktionen für Girokonten, Kreditkarten oder andere Finanzprodukte nutzt, solltest du zumindest verstehen, was im Hintergrund passiert.
Das bedeutet nicht: „Bloß nie ein neues Konto eröffnen.“ Es bedeutet: Gute Deals bewusst mitnehmen statt blind jeden Bonus einzusammeln.
Genau das ist mein Ansatz bei Gratis-Geier. Ich suche nach Aktionen, bei denen Prämie, Aufwand und Bedingungen sinnvoll zusammenpassen – und versuche nicht nur zu zeigen, dass es irgendwo Geld gibt, sondern auch, was du dafür tun musst und worauf du achten solltest.
Deinen eigenen SCHUFA-Score kennst du noch gar nicht?
Dann ist Nachschauen sinnvoller als Raten. Über bonify kannst du deinen SCHUFA-Score kostenlos einsehen.
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Stand dieses Ratgebers: 31. August 2026. Für die fachlichen Angaben wurden unter anderem die aktuellen Informationen der SCHUFA und von bonify herangezogen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechts-, Kredit-, Anlage- oder Finanzberatung dar. Konditionen, Bewertungsmodelle und rechtliche Vorgaben können sich ändern. Maßgeblich sind im Einzelfall die aktuellen Angaben der SCHUFA sowie des jeweiligen Anbieters. Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen solchen Link eine Registrierung oder einen Abschluss vornimmst, kann Gratis-Geier eine Provision erhalten. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.